Was lange währt wird endlich gut. Oder in meinem Fall fertig. Dieses Set stand leider viel zu lange angefangen herum, denn das Leben kam dazwischen und es gab vieles anderes zu tun, was mich vom Bauen abgehalten hat. Doch vor Weihnachten hat die Zeit dann gereicht und ich durfte das neueste Set einer meiner Lieblingsreihen endlich fertig bauen.
Der Aufbau
Die ersten Bauabschnitte fasse ich zusammen mit „die Grundfläche wird gebaut“. Das soll nicht bedeuten, dass es langweilig wäre. Ich finde es immer wieder spannend, wie die Struktur langsam entsteht. Aber es ist schwierig die Details zu beschreiben und Besonderheiten hervorzuheben.
Mit dem ersten Gebäudeteil ändert sich das. Hier ist mir die Umsetzung der Lampe aufgefallen. Dafür wurde eines der neuen Blütenteile in transparent genutzt.
Mit der Erweiterung der Gebäude kommt auch ein Garagentor hinzu. Das kann über einen Drehmechanismus geöffnet und geschlossen werden. Die Öffnung funktioniert bei mir gut – das Schließen hakte ein wenig konnte aber durch leichtes Verdrehen der richtungsgebenden Steine im Inneren der Garage behoben werden.
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Der Nudelladen lässt sich einfach in die schon gebaute „Hülle“ hineinschieben. Diese Funktion gefällt mir sehr, denn – wenn tatsächlich mit dem Set gespielt würde, was bei mir nicht ganz der Fall ist – erleichtert das die Zugänglichkeit immens.
In den nächsten Bauabschnitten wird die Werkstatt erweitert. An den verschiedensten Stellen werden Teile oder Teilekisten gelagert. Das ist nett gemacht.
Als nächstes folgt Zanes Appartment, das in zwei Bauabschnitten fertigstellt wird. Auf dem kleinen Balkon hängt eine weiße Hose auf der Wäscheleine. Da musste ich echt lachen. Inzwischen habe ich angefangen die Serie zu schauen und habe dadurch ein paar Anspielungen im Set verstanden. Die Hose auf der Leine könnte eine Anspielung auf die erste Staffel sein, als Zanes Wäsche rosa verfärbt wurde und alles mehrmals neu gewaschen werden musste.
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Zwischendurch wird noch die Mech-Bau-Plattform und eine Zwischenebene gebaut.
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Über der Mech-Werkstatt ist ein kleiner Laden wo man – tada – Mechs kaufen kann. Also kleine Mech Modelle zum spielen. Der Laden ist echt toll ausgestattet und designt. Ich vermute, dass die Plakate wieder Anspielungen auf etwas sind, das ich (noch) nicht kenne. Was mir besonders gefallen hat ist, dass es im Laden auch das Zubehör für den Bau der Spiel-Mechs gibt (Pinsel, Schere, Pinzette). Und ein ausgestelltes Modell.
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Noch ein Raum, der Dorada gehört. Der kommt wohl in späteren Staffeln vor und die Puppe auf dem Dach ist seine Marionette? Ich habe nicht so viel darüber nachgeforscht da ich ja angefangen habe die Serie zu schauen und mich nicht zu sehr spoilern wollte. Aber auch ohne Detailwissen finde ich das Grammophon toll gebaut und die offene Schublade am Schrank gefällt mir auch sehr.
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Zu guter Letzt wird der Kran für den Mech und der Mech selbst gebaut. Wie schon angedeutet ist der Mech „nackig“ und die Rüstungsteile sind an diversen Stellen gelagert. Die Anleitung zeigt zum Glück wo alles zu finden ist, und wo man es dann anbringen muss.
Die „Dekoration“ des Mechs durfte die Assistentin machen. Da sie das Set nur teilweise mitgebaut hatte, war es für sie gar nicht so einfach alles zu finden. Am besten hat es ihr gefallen, als sie den Mech dann an den Krahn gehängt hat.

Weil meine Fotofläche nicht groß genug ist, habe ich die Werkstätten zusammen mit den Häfen fotografiert. Ich finde, die passen gut nebeneinander.
Und noch ein paar Eindrücke, wenn es in meine Sammlung integriert ist.
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Die Figuren
Aus Mangel an Erfahrung mit der Serie kann ich zu den Figuren nicht viel sagen. Ich kenne nur Zane und warum er hier komplett silbern ist, weiß ich nicht. Aber im Grunde finde ich die Figuren passen und gut gemacht.
Mein Eindruck
Die Ninjago-City Sets haben mir von Anfang an gut gefallen. Dieses ist kleiner als die Vorgänger, was ich persönlich sogar richtig gut finde. Nicht nur, dass es den Geldbeutel schont – auch die Stellfläche ist etwas entspannter. Wenn die Reihe noch fortgesetzt wird, dann muss die aktuell aufgebaute Artemis weichen, um Platz zu machen. Und dann habe ich echt ein Problem. Weil mehr Stellfläche habe ich nicht. Davon abgesehen gibt es wieder wunderschöne Techniken für die Dächer und viele, viele, viele tolle Details und Bautechniken. Und das alles für einen absolut machbaren Preis. Das bunte Durcheinander mag ich und ich finde, dass sich die Werkstätten gut in das Gesamtbild eingliedern.




































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