Vor bestimmt über einem Jahr - wenn nicht sogar noch länger - bin ich bei Instagram über jemanden gestolpert, der mit LEGO Dots Grafiken gedruckt hat. Über diesen Post bin ich auch auf das Open Press Project aufmerksam geworden. Das Thema war die ganze Zeit in meinem Hinterkopf und vor Weihnachten hat es plötzlich "Click" gemacht.
Wie die Idee entstanden ist
Ein sehr guter Freund von mir hat nämlich einen 3D-Drucker. Schon länger. Aber irgendwie wurde bei mir keine Verknüpfung hergestellt zwischen dem Open Press Project und ihm. Ich wollte so eine kleine Presse unbedingt haben, der Preis war mir aber zu hoch für etwas wo ich keine Ahnung habe, ob es mich nach zwei Monaten noch interessiert. Aber dann auf einmal dachte ich, dass mir mein Freund das bestimmt druckt. Und ja - er war bereit dazu. (Keine Ahnung ob er das hier lesen wird, aber: Du bist mein Held T.!) Über einen bekannten Online-Händler habe ich mir ein cooles dreifarbiges Filament ausgesucht und direkt zu ihm schicken lassen. Die Presse war trotz langer Druckzeiten schneller fertig als erwartet, die Abholung hat sich dann aber bis Sylvester gezogen. Aber dann ging es los!
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Was kann die Druckerpresse
Die Presse zum selbstdrucken ist recht klein aber für erste eigene Projekte völlig ausreichend. Der große Vorteil ist, dass sie in der Höhe variabel ist. Das heißt, ich kann tatsächlich die LEGO Platten hindurchrollen, ohne dass sie schaden nehmen. Dass man sich mit eigenem 3D-Drucker (oder einem Helden-Freund) theoretisch beliebig viele und in den tollsten Farben drucken kann, ist natürlich auch nicht zu verachten. Und der Preis ist topp!
Man kann damit alle möglichen Arten von Drucken herstellen. Ich kenne mich mit den Fachbegriffen noch nicht so gut aus. Was ich cool fand, dass man auch Embossing - also ohne Tinte einfach Formen einpressen - machen kann.
Erster Druck
Für den ersten Druck habe ich mir kein besonders spannendes Muster überlegt. Ich wollte einfach sehen ob es funktioniert. Und das tut es! Als Tinte habe ich eine Linoldruck-Tinte benutzt. Funktioniert gut und sie lässt sich recht gut abwaschen (zumindest in schwarz).
Was ging gut, was war schwierig?
Am Anfang fand ich das einfädeln in die Presse nicht ganz einfach. Die LEGO Platte ist deutlich dicker als Papier und ich musste alles gut festhalten, damit nichts verrutscht. Sobald die Platte aber zwischen den Rollen ist, klappt alles wunderbar. Meine Tochter hat auch ein Muster entworfen und das erste Muster haben wir mit einer zweiten Farbe ergänzt. Und die Farbe bleibt leider zwischen den Steinen. Selbst wenn man alles gut abwäscht. Die blaue Farbe ging von den verwendeten weißen Fliesen leider nicht mehr komplett ab. Das ist bei uns nicht schlimm, weil wir genug Dots haben. Die benutzten Fliesen sind jetzt in einer extra Ksite gelandet und werden nur noch fürs Drucken verwendet. Das ist okay.
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Und weiter?
Was macht man dann mit all den Drucken? Grußkarten! 😃
Für eine gemeinnützige Organisation bastle ich Grußkarten, die auf Spendenbasis "verkauft" werden. Das war auch mein Hintergedanke für den Erwerb (oder die Herstellung) der Druckerpresse. Dass ich meine Grußkarten-Designs mit einer neuen Technik erweitern kann.
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Und noch weiter?
Wir haben erst angefangen! Es gibt noch ganz viele Ideen, was wir mit der Presse und mit LEGO Dots anstellen können. Wir werden auch andere Fliesen oder LEGO Steine ergänzen. Oder auch mal andere Materialien oder Pflanzen testen. Das Format werden wir auch noch ändern. Die Presse erlaubt größere Drucke, wir wollten der Einfachheit halber lieber klein anfangen.









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